Wohlfühlen statt Klospülen

Wohlfühlen statt Klospülen

Sobald eine junge Frau öfter als üblich die Toilette aufsucht und das im besten Fall noch morgens, ist das Umfeld schon am Rätseln. Es gibt spekulierende Blicke und das Umfeld fragt sich – ist sie schwanger?

Ein Baby kündigt sich an

Viele Mamas kennen die morgendliche Übelkeit, denn in den meisten Fällen machen sich unsere Babys so bemerkbar, dass frau eine körperliche Veränderung spürt und Übelkeit fühlt, noch bevor eine Schwangerschaft durch einen Test oder Frauenarzt bestätigt wurde. Wichtig ist dann, dass man diesem Unwohlsein nachgeben und sich zumindest kurzfristig zurückziehen kann.

Schwangerschaftsübelkeit - ein stilles Leiden

Vielen Schwangeren ist dieser Umstand sehr unangenehm, möchte man doch nicht, dass Andere dieses „Leiden“ mitbekommen. Die Bestätigung der Schwangerschaft durch die Frauenärztin oder den Frauenarzt ist vielleicht noch nicht erfolgt, der Mutter-Kind-Pass wurde noch nicht ausgehändigt und die Kollegenschaft am Arbeitsplatz bzw. die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber sollte noch nichts von dem freudigen Ereignis mitbekommen. Könnte ja sein, dass man sonst für diese gedanklich schneller weg und nachbesetzt ist, als einem, in dieser Situation, lieb ist 😉. Man leidet still vor sich hin, nicht zuletzt deshalb, weil man sich in einem Stadium der Schwangerschaft befindet, in der das Fehlgeburtenrisiko noch relativ hoch ist und man - so viele werdende Omas, Tanten und Verwandte - noch nichts „verschreien“ sollte.

Übelkeit - normal?

Außerdem - so wird den Frauen oft suggeriert - die Übelkeit gehört dazu. Im schlimmsten Fall ist von den mitfühlenden Geschlechtsgenossinnen zu hören, dass man sich nicht so anstellen solle, es sei doch normal, dass einem ein bisschen schlecht ist. Ergo, Frauen haben sich damit abgefunden – „Schlechtsein“ gehört zum Kinderkriegen. Klar, die Übelkeit und der Brechreiz können durchwegs auch positiv besetzt sein, bestätigt es uns doch einerseits die Ankunft unseres Babys, wo wir andererseits noch keine Wölbung unseres Bauches wahrnehmen. Die Kleidung passt noch und bis zum Wunder der fühlbaren Kindesbewegungen dauert es noch schier endlose Wochen. So kann die Übelkeit eine durchaus willkommene Bestätigung über das Werden eines neuen Erdenbürgers oder Erdenbürgerin sein 😉. Bis zu 30% der Schwangeren sind von Übelkeit betroffen. Aber, Übelkeit ist einfach zum Kotzen und das muss nicht sein!

Kauen statt kotzen

Vitamin C kann helfen, denn es ist in der Lage Histamin, den Auslöser der Übelkeit, abzubauen. In vielen Nahrungsmitteln ist dieses wertvolle, wasserlösliche Vitamin enthalten, wie zum Beispiel in Orangen, Mangos, Brokkoli und vielen Produkten mehr: hier klicken

Braucht man aber rasch Hilfe, dann kaut man am besten 3 Stück der Vitamin C - hältigen Kaugummis. Diese wirken rasch und haben keine Nebenwirkungen. Der positive Effekt des Kauens kommt dazu, denn hast du gewusst, dass das Kauen an sich schon eine brechreizmindernde Wirkung hat?.

Kotzen war gestern – kauen und Wohlbefinden, auch in den ersten Schwangerschaftswochen - ist heute 😊