Wer hilft dir bei Übelkeit in der Schwangerschaft?

Wer hilft dir bei Übelkeit in der Schwangerschaft?

Wer hilft dir bei Übelkeit in der Schwangerschaft?

Die Schwangerschaft - eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Da ist die unbändige Vorfreude auf dein Kind und auf der anderen Seite diese furchtbare Übelkeit. Hilfe muss her. Aber woher? Wer hilft dir bei Schwangerschaftsübelkeit und auf welchen Ratschlag kannst du bauen? Wir haben einen kleinen Überblick für dich zusammengestellt.

Die Ärztin oder der Arzt deines Vertrauens

Meist beginnt die Übelkeit, bevor du überhaupt weißt, dass du schwanger bist. Mit diesem ersten Anzeichen geht es dann ab in die Drogerie oder in die Apotheke, um einen Schwangerschaftstest zu besorgen. Ist dieser positiv, wartet die Feststellung der Schwangerschaft durch die Ärztin oder den Arzt auf dich. Bei diesem Termin solltest du über deine Übelkeit sprechen und dir wertvollen, ärztlichen Rat einholen. Wichtig ist dabei eines: Deine Ärztin oder dein Arzt sollte deine Symptome unbedingt ernst nehmen, denn mit Übelkeit in der Schwangerschaft ist nicht zu spaßen. Es handelt sich um Symptome, die bis zu 30% aller Schwangeren betreffen. Das Unwohlsein und Erbrechen kann dich nicht nur im Beruf, sondern vor allem auch im Familienalltag massiv einschränken. Daher gilt: Schildere deinen Zustand genau und bitte deine Ärztin oder deinen Arzt um konkrete Hilfestellung.

Hebammen sind für dich da

Viele Frauen machen sich erst nach den ersten drei Schwangerschaftsmonaten auf die Suche nach einer Hebamme. Hast du schon im ersten Trimester mit Übelkeit und anderen Beschwerden zu kämpfen, kann es aber sinnvoll sein, dir schon früher Unterstützung zu holen. Eine Hebamme ist nämlich nicht nur eine wertvolle Unterstützung bei der Geburt und im Wochenbett. Sie kann dich schon in der Schwangerschaft zu vielen Themen beraten und dir eine große Hilfe bei so manchen Beschwerden sein.

Hilfe aus der Apotheke

Möchtest du dir die Zeit für Gespräche nicht nehmen, oder fühlst dich nicht gut beraten, kannst du es auch in der Apotheke versuchen. Apothekerinnen und Apotheker wissen, welche Mittel es gegen die Übelkeit gibt, kennen deren Inhaltsstoffe und können dir auch einige rezeptfreie Präparate anbieten.

Familie, Freunde & Co

Mit großer Wahrscheinlichkeit, bist du nicht die erste Schwangere in deiner Familie oder in deinem Freundeskreis. Hol dir Hilfe! Sprich deine Beschwerden an. Die Übelkeit gehört leider oft zur Schwangerschaft dazu und sollte im familiären und freundschaftlichen Umfeld längst kein Tabuthema mehr sein. Mütter und Großmütter kennen das eine oder andere Hausmittel. Schwestern, Freundinnen und Schwägerinnen haben vielleicht schon Erfahrungen mit den neuesten Mitteln aus der Apotheke gemacht und können dir mit ihren Erlebnissen dazu bestimmt weiterhelfen.

Tante Google und Social Media

Die Schwangerschaft ist noch nicht einmal bestätigt und dein Feed ist schon voll mit Fotos von zuckersüßen Babys, Kinderzimmerinspirationen und du folgst täglich Bloggerinnen und Influencerinnen mit Babycontent. Kennen wir. Da bist du nicht die Einzige. Lass dich inspirieren und hol dir Tipps für den Alltag in der Schwangerschaft. Aber Achtung: Hinterfrage, ob es sich bei einer Empfehlung um ehrliche Erfahrungswerte oder eine Kooperation mit einer Firma handelt. Ziehe auch „Tante Google“ zu Rate und hol Informationen über das empfohlene Produkt über unabhängige Bewertungen ein. In der Schwangerschaft gibt es Vieles, worauf du in Bezug auf deine Gesundheit und die deines Kindes achten solltest. Sei es dir also wert und probiere nur aus, was auch Ärztinnen oder Ärzte bzw. deine Hebamme empfehlen können. Am besten du besprichst beim nächsten Arzttermin oder im Hebammengespräch deine neuen Erkenntnisse, bevor du etwas einnimmst.

„Gedrucktem“ kannst du meist Vertrauen

Bücher und E-Books zur Schwangerschaft wurden von Autorinnen oder Autoren mit einem medizinischen Hintergrund verfasst und von einem Verlag geprüft, ehe sie veröffentlicht wurden. Tipps und Empfehlungen, die du dir hier holst, solltest du jedenfalls dem Content aus Social Media vorziehen. Prüfe allenfalls das Erscheinungsjahr der Literatur und überlege, ob die Inhalte noch zeitgemäß sind, oder ob es vielleicht sogar schon aktuellere Erkenntnisse zu deinen Beschwerden gibt. Am besten holst du dir wertvolle Buchtipps von deiner Hebamme oder aus deinem Freundeskreis.

Ärztlich absichern und Hilfe annehmen

Bei all den Möglichkeiten, dich über die Schwangerschaftsübelkeit zu informieren und dir Tipps zu holen, solltest du aber eines bedenken: Du bist ein Individuum und auch deine Beschwerden sind individuell. Die besten Empfehlungen gegen die Übelkeit bekommst du daher in erster Linie von deiner Ärztin oder deinem Arzt bzw. deiner Hebamme. Sie kennen deine Krankengeschichte, den Verlauf deiner Schwangerschaft und deine momentane Lebenssituation gut genug, um die passende Therapie für dich zu finden. Das einzige, das du tun kannst: Hilfe zulassen. Lass dich unterstützen. Die Übelkeit ist ein häufiges Symptom in der Schwangerschaft und du darfst darüber sprechen, darüber jammern und dir helfen lassen.