Was hilft gegen Übelkeit in der Schwangerschaft? Wir halten zusammen und teilen eure Top-Tipps

Was hilft gegen Übelkeit in der Schwangerschaft? Wir halten zusammen und teilen eure Top-Tipps

Übelkeit ist leider oft Teil der Schwangerschaft. Gemeinsam mit euch holen wir die Schwangerschaftsübelkeit aus der Tabuzone! Übelkeit muss sichtbar werden: in der Familie, im Freundeskreis und im Job, denn Schwangere brauchen besonderen Schutz und Unterstützung. Darum haben wir euch zu euren Erfahrungen mit Hilfsmitteln in der Schwangerschaft befragt und teilen diese hier mit euch. Helfen wir uns gegenseitig, lasst uns füreinander da sein.

Nicht immer nur Auslöser, manchmal auch eine echte Hilfe: Gerüche

Für viele von euch sind Gerüche der Hauptauslöser der Übelkeit in der Schwangerschaft. Das kann natürlich der Duft des Parfüms vom Partner, der eigenen Mama oder von Kolleginnen und Kollegen im Job sein. Meist sind es vor allem die Gerüche, die sich in der Küche, im Kühlschrank und beim Kochen bündeln und sich dann in der Wohnung verteilen. Für manche Schwangere ist es dann unmöglich die Küche überhaupt zu betreten, sich selbst etwas Essbares zuzubereiten oder vorab zu entscheiden, was gegessen werden kann. Ein paar unter euch können erst sagen, ob sie etwas essen können, wenn es vor ihnen bereit steht.

Es geht aber auch umgekehrt: Selten, aber doch habt ihr spezielle Gerüche als Tipp gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft genannt. Das kann zum Beispiel Pfefferminzöl oder Zitronenöl sein. Einfach ein Riechfläschchen mit einem für euch angenehmen Duft einstecken und bei Bedarf daran schnuppern.

Nichts tun kann hilfreich sein

Oft kann auch Ruhe und Entspannung zur Besserung des Unwohlseins beitragen. Dann sind keine spezielle Handlung und kein Hilfsmittel notwendig. Einigen Schwangeren hilft es, sich flach hinzulegen, sich auszuruhen und einfach abzuschalten. Dabei kann auch Schlaf Wunder wirken. Oft ist nämlich ein zu hoher Histaminspiegel im Blut der Auslöser von Übelkeit. Im Schlaf wird überschüssiges Histamin abgebaut und die Übelkeit kann damit gelindert werden.

Ab in die Natur und durchatmen

Wer nicht zuhause bleiben möchte oder keine Zeit oder schlicht und einfach nicht die Ruhe hat, sich hinzulegen und auszuruhen, geht am besten hinaus. Dort können frische Luft und ein bisschen Bewegung Abhilfe schaffen. Wieder zuhause kann auch regelmäßiges Lüften hilfreich sein und zur Besserung des Unwohlseins beitragen.

Trinken, trinken, trinken

Viel trinken lautet für einige von euch die Devise bei der Bekämpfung der Übelkeit. Eure Tipps sind da ganz unterschiedlich. Manche mögen in der Schwangerschaft besonders viel Wasser, andere helfen sich mit Pfefferminz-, Fenchel- oder Ingwertee. Auch Zitronenwasser und zuckerhaltige Getränke waren bei euren Empfehlungen dabei. Manche mögen es lieber kalt, andere bevorzugen Heißgetränke. Am besten einfach ausprobieren, was euch in dem Moment gut tut.

Oft kauen und Vitamin C sind eure Top-Tipps gegen die Übelkeit

Kauen gegen die Übelkeit hat schon vielfach die Großmutter als guten Ratschlag gegeben. Und für viele kann das auch eine gute Lösung zur Linderung der Schwangerschaftsübelkeit sein. Eure Tipps: Schon morgens vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit noch im Bett kauen, ein vollwertiges Frühstück genießen und mehrmals täglich eine kleine statt der drei großen Mahlzeiten einnehmen. Mit oftmaligem Kauen könnt ihr also gut über den Tag kommen. Zusätzlich kann Vitamin C helfen. Dabei hast du die Wahl: Manchen leistet Ingwer in allen möglichen Formen gute Dienste, andere schwören auf Obst wie Mandarinen, Orangen, Zitronen oder Kiwis. Ananas, Papaya oder Erdbeeren enthalten besonders viel Vitamin C. Und wer besonders viel von dem hilfreichen Vitamin zu sich nehmen möchte, greift am besten auf schwarze Johannisbeeren, Sanddornbeerensaft oder auf kleine Mengen von Hagebutten und Acerola zurück. Nähere Infos zum Vitamin C Gehalt in verschiedenen Lebensmitteln findest du hier. Genauso wie Schlaf ist auch Vitamin C in der Lage den oftmaligen Auslöser der Übelkeit, das Histamin, abzubauen.

Wenn nichts mehr hilft: Medikamente als letzten Ausweg

Zum Glück haben nur wenige von euch auf diesen Tipp zurückgreifen müssen. Wenn einfache Hilfsmittel nichts nutzen, können spezielle Medikamente gegen Übelkeit in der Schwangerschaft Abhilfe schaffen. Diese sollten jedenfalls nur als letzter Ausweg gesehen werden und immer in Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt eingenommen werden.

Bleibt nur mehr eins: Wir wünschen euch schnelle Abhilfe gegen die Übelkeit und hoffen, dass euch die Liste mit euren Top-Tipps eine Hilfe dabei sein wird. 💛