Berühmte Seefahrer und die Seekrankheit

Berühmte Seefahrer und die Seekrankheit

Wer zur See fährt, läuft Gefahr seekrank zu werden. Das ist aber nicht nur heute so. Auch die Geschichte erzählt uns von berühmten Seefahrern, die auf ihren aufregenden Expeditionen und Ausfahrten vor der Pein auf hoher See nicht gefeit waren. Hast du schon eine Idee, um wen es sich dabei handeln könnte?

Ein leidender Naturforscher

Ein berühmter Betroffener war Charles Darwin. Im Jahr 1831 setzte der Forscher den Fuß auf das Schiff „HMS Beagle“, auf dem er fünf Jahre lang um die Welt segelte. Das Segelschiff war im Auftrag der britischen Kriegsmarine unterwegs, um die südamerikanischen Küsten zu vermessen und zu kartieren. Doch schon zu Beginn der Reise wurde der damals 22-jährige seekrank und hatte wochenlang mit Übelkeit zu kämpfen.

Die Seekrankheit sucht die Mitglieder der Berufsmarine heim

Bereits mit zwölf Jahren kam der berühmte Admiral Nelson zur britischen Kriegsmarine und wurde ein paar Jahre später zum Kapitän. Er ging als Sieger in der Schlacht von Abukir hervor und war ein Held in der Schlacht von Trafalgar. In seiner Zeit auf See war selbst er nicht gegen die Übelkeit auf See gefeit.

Die Übelkeit kann aber auch inspirieren

Der Dichter Heinrich Heine fühlte sich auf dem Wasser nicht besonders wohl. Während einer Fahrt auf der Nordsee litt Heine unter starker Übelkeit. Das Unwohlsein war für ihn ein derart unvergessliches Erlebnis, dass er dieses sogar in einem Gedicht verarbeitet hat. Sehnsüchtig beschreibt er darin seinen Wunsch wieder einen Fuß auf Festland setzen zu können.

An großen Namen mangelt es also in der Liste der Seekranken nicht. Auch Seefahrer und Entdecker wie Magellan und James Cook und sogar der berühmte Pirat Sir Francis Drake sollen an der Seekrankheit gelitten haben. Du merkst also schon, dass kaum jemand vor der Seekrankheit sicher ist – und wie sieht es bei dir aus?